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Buchtipps

Zwischen Krimi, Fantasy und Sci-Fi angesiedelt, beschreibt der Roman von Thomas Erle eine überraschende Dystopie mitten im Ländle. Ein großes, brachial überwachtes Sperrgebiet im Schwarzwald nach einem rätselhaften Unfall und viele Vermisste, die dort verschollen sind, bilden den Rahmen eines Buches, das man, bei aller sprachlichen Überschaubarkeit als absoluten Pageturner bezeichnen kann. Es ist überaus spannend zu lesen, wie sich der 16-jährige Felix auf der Suche nach seinen Eltern in das Sperrgebiet aufmacht. Dort findet er Gleichgesinnte ebenso wie Outlaws.

Ein neuer Krimi der Altmeister des leicht humorigen, immer ein wenig durchtriebenen Kriminalromans, diesmal in Bonn. Karin und Holda wagen sich auch mit gut 80 Jahren noch auf überraschende Pfade.

Wer in den tristen Tagen des Januars und Februars einen kleinen Lichtblick sucht, der findet ihn im traumverlorenen Bilderbuch von Agnès Lestrade und Valeria Docampo. Die Geschichte erzählt von der kleinen Rosa, die aus Nebel dichte Schleier, Teppiche und Vorhänge webt, mit der die Welt verdeckt werden kann. Dunkelheit und Dämmerlicht sind das Resultat des webenden Mädchens, das erst durch einen Brief des Vaters aus seinen Gespinsten gerissen wird. Erinnerungen an eine glückliche Zeit führen zum Aufklaren des Nebels und erlösen Rosa aus ihrer düsteren Welt.

Großartig geschrieben, humorvoll und trotz einigem Lehrmaterial an Bord ein äußerst unterhaltsamer Marsch in den Wald zum geheimnisumwitterten Reuber ist der neue Roman von Finn-Ole Heinrich. Ein Kinderbuch scheint es mir aber - trotz gegenteiler Auffassung des Verlages - nicht zu sein. Voller Überraschungsmomente und witziger Einfälle ist das Buch kein Kinderbuch. Zu sehr dominiert die Eigenperspektive eines werdenden Vaters auf die Welt, Beziehungsprobleme sind allenfalls von geringem Interesse für Kinder unter 8 Jahren.

"Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa." Tobias Gohlis, DIE ZEIT  

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