Die Insel der besonderen Kinder

Jacob war von seinem mysteriösen Großvater Abraham Portman schon immer fasziniert. Sein Großvater hatte eine aufregende Kindheit, aus der er seinem Enkel viele Geschichten erzählte: Er wurde in Polen geboren, kämpfte im zweiten Weltkrieg und wohnte für eine Weile in einem Waisenhaus, in dem ganz besondere Menschen, Kinder mit verschiedenen sagenhaften Kräften und deren Leiterin Miss Peregrine, wohnten.

Natürlich glaubte Jacob diesen Geschichten nur in einem jungen Alter, bis er aufwuchs und die Erzählungen Abrahams als Effekte seiner Demenz zur Seite schob. Bis auf einmal sein Großvater ermordet wird und eines der „Monster“ aus den Geschichten plötzlich lebensecht vor ihm steht. Jacob steigt in eine fantastische Welt hinab und begibt sich auf eine Suche nach der Vergangenheit seines Großvaters.

Für jeden der Fantasy und Horror schätzt, ist dieses Buch ein wahrer Schatz. Mir gefällt sehr, wie Jacob in seinen Beziehungen zu den anderen Personen gezeigt wird, und wie lebendig sich die Charaktere anfühlen. Die Horror- und Fantasy-Elemente sind selbstverständlich das Beste an dem Buch. Das Fantastische ist gut erfunden und fühlt sich echt an und es werden auch die Abgründe der besonderen Fähigkeiten gezeigt.

Im Horror-Aspekt enttäuscht die Story auch nicht dank gruseliger Wesen und eimerweise Blut.

Auch die Gestaltung des Buches mit historischen Fotografien verstärkt die mysteriöse Atmosphäre der Geschichte und den Eindruck einer lauernder Gefahr.

Ich empfehle das Buch jedem, der eine große und komplexe Fantasywelt mit Horrorelementen sucht.

Buchrezension von unserer Bogy-Praktikantin Natalie Sealey

 

 

 


Bibliographie