Unser Tipp für Sie
Wer hat euch im Leben geformt?
Alle bestehen wir aus Mosaiksteinen. Die Menschen, die in unserem Leben Spuren hinterlassen haben, sind diese Steine.
In Rafik Schamis neuem Roman, "Das Mosaik der Frauen", sind diese Mosaiksteine die Frauen, die einen Mann, den Ich-Erzähler, zu einem Mosaikbild geformt haben. Auf seinem Sterbebett liegend, erzählt er einem Schriftsteller mit Witz und Feingefühl von diesen außergewöhnlichen Frauen. Zwischen vielen Rückblenden über seine Kindheit und Jugendzeit in seinem von politischen Unruhen geprägten Heimatland Syrien findet er in manchen Frauen Mut, Humor, Liebe, Treue, Genussfähigkeit und noch viel mehr: lauter Eigenschaften, die sie in seinen Augen zu Besonderheiten werden lassen.
Die Schlussfrage lautet aber: Und wie sieht es bei jedem von uns aus? Welcher Mosaikstein sind wir im Leben eines Menschen? Und wer lässt uns im Umkehrschluss zu einem vollständigen Mosaik bis zu unserem Lebensende werden? Eine bestimmte Person, oder doch alle?
Dieses Buch sollte man sich nicht entgehen lassen. Durchdrungen von Witzen und alten Weisheiten, die dem Leser humorvoll vermittelt werden, bringt es einen behutsam bei, über das eigene Leben zu reflektieren.
Beschreibung
Ein Feuerwerk der Liebe und eine Hommage an die Kraft der Frauen - der neue Roman des Bestsellerautors Rafik Schami Nadim Suri erzählt von den Lieben seines Lebens. Wie er in Damaskus als Sohn eines christlichen Syrers und einer deutsch-jüdischen Mutter aufwuchs. Wie er als junger Mann offiziell in der Heimat begraben wurde und heimlich über Beirut nach Deutschland floh. Wie er in Heidelberg als Dolmetscher erfolgreich war, und dass er seine wichtigsten Eigenschaften den Frauen verdankt. Jedes Kapitel ist einer Frau gewidmet, und auch wenn manche Liebe tragisch endet - Nadims erste Frau Salma wird vom Geheimdienst ermordet -, hinterlässt jede einen unverzichtbaren Mosaikstein in seiner Seele. Ein Roman voll spannender, abenteuerlicher Szenen, aber auch voller Wärme und Zuneigung - eine Hommage an die Kraft der Frauen.
Über Rafik Schami
Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. Sein umfangreiches Werk wurde in 35 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Preis »Gegen Vergessen ? Für Demokratie«, dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis, der Carl-Zuckmayer-Medaille und zuletzt der Grimm-Bürgerdozentur. Im Hanser Kinder- und Jugendbuch erschien u.a. »Das ist kein Papagei« (illustriert von Wolf Erlbruch, 1994), »Die Sehnsucht der Schwalbe« (2000), »Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm« (2003, illustriert von Ole Könnecke), »Der Kameltreiber von Heidelberg« (2006, illustriert von Henrike Wilson), »Das Herz der Puppe« (2012, illustriert von Kathrin Schärer), »Meister Marios Geschichte« (2013, illustriert von Anja Maria Eisen), »Elisa oder Die Nacht der Wünsche« (2019, illustriert von Gerda Raidt), »Der beste Zufall der Welt« (2026, illustriert von Annette Swoboda); im Erwachsenenprogramm des Verlages »Die dunkle Seite der Liebe« (Roman, 2004), »Das Geheimnis des Kalligraphen« (Roman, 2008), »Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte« (2011), »Sophia oder Der Anfang aller Geschichten« (Roman, 2015), »Die geheime Mission des Kardinals« (Roman, 2019), »Mein Sternzeichen ist der Regenbogen« (Erzählungen, 2021) und »Wenn du erzählst, erblüht die Wüste« (Roman, 2023)