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ISBN/EAN: 978-3-86331-680-8
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Erschienen am:
02.01.2023
02.01.2023
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
316 S.
316 S.
Format (T/L/B):
2.3 x 23.1 x 15.7 cm
2.3 x 23.1 x 15.7 cm
Hersteller:
Metropol Verlag
Friedrich Veitl
veitl@metropol-verlag.de
Ansbacher Str. 70
DE 10777 Berlin
https://metropol-verlag.de/kontakt/
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Verbotener Umgang mit Fremdvölkischen
Kriminalisierung und Verfolgungspraxis im Nationalsozialismus, Edition NS-Zwangsarbeit 1, Schriftenreihe des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
22,00 €
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Beschreibung
Das Bestreben von Reichssicherheitshauptamt, Gestapo, Polizei und SS war es, die Kontakte zwischen Deutschen und den osteuropäischen Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangenen auf das Allernotwendigste zu beschränken. Insbesondere sexuelle Kontakte zwischen deutschen Frauen und Osteuropäern sollten unterbunden werden und unterlagen drakonischen Strafen. Die Zeugung unerwünschten Nachwuchses galt es im Sinne der Rassenideologie unbedingt zu verhindern. Die Abschottung funktionierte in der Praxis nicht: Zu groß war die Zahl der Verschleppten, als dass sich jeder Kontakt verhindern ließ. Insbesondere in den ländlichen Regionen, wo viele Zwangsarbeiter:innen in der Landwirtschaft oder in kleineren Betrieben arbeiteten und nicht in großen Sammellagern untergebracht waren, kam es zu zahlreichen Begegnungen mit der Zivilbevölkerung und auch zu sexuellen Kontakten und Liebesverhältnissen. Es entwickelten sich aber auch alltägliche kameradschaftliche - ebenfalls verbotene - Beziehungen zwischen deutschen Frauen und ausländischen Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen.