Ein gutes Omen - Buchtipp von Ash

Der Weltuntergang steht bevor und ist nicht mehr aufzuhalten. Oder gelingt es einem Engel und einem Dämon, ihn doch noch zu verhindern und die Welt zu retten? Genau darum geht es in dem Fantasyroman „Good Omens“ der Autoren Terry Pratchett und Neil Gaiman, die von deren Fans für ihre skurrilen Fantasy-Welten gefeiert werden.

Als Ende des 20. Jahrhunderts der Antichrist auf die Erde kommt und der Armageddon bevorsteht, liegt es an dem Engel Aziraphale und dem Dämon Crowley das Ende der Welt zu verhindern.

Nicht etwa ist der Grund, dass sie angewiesen wurden das zu tun, im Gegenteil: sowohl Himmel, als auch Hölle haben den Armageddon lange geplant und wollen, dass die Welt untergeht. So würde, elf Jahre nachdem der Antichrist auf die Erde kam, die Welt zerstört und somit ein Krieg zwischen Himmel und Hölle ausbrechen, von dem beide Seiten glauben, ihn gewinnen zu können.

Crowley und Aziraphale hingegen haben sich an das Leben auf der Erde gewöhnt und so liegt ihnen viel an der Existenz des Planeten.

Ein Engel und ein Dämon verbünden sich und treffen dabei nicht nur auf den Antichristen, sondern auch auf Hexen, Hexenjäger, die Reiter der Apokalypse und viele weitere schräge Gestalten.

In dem Buch verbinden Pratchett und Gaiman Spannung mit schwarzem Humor. In Kombination mit der Varianz und Vielfalt an unterschiedlich aufgebauten Charakteren wird das Buch abwechslungsreich und unterhaltsam.

Himmel und Hölle sind nicht als „gut“ oder „böse“ einander gegenüber gestellt, stattdessen werden klare Grenzlinien in viele Schattierungen aufgelöst. Beide Hauptfiguren stehen in einem Konflikt zwischen Gewissen und Bestimmung und teilen Gemeinsamkeiten, so unterschiedlich sie auch sein mögen. Der Roman ist im Ganzen also nicht nur humorvoll und spannend, sondern regt auf subtile Weise auch zum Nachdenken an.
 

Ash Lappel (Praktikantin)


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