Traumhafter Winterschlaf

Als Praktikantin in der Buchhandlung hatte ich viele verschiedene Aufgaben und eine davon war eine Buchrezension zu schreiben. Als ich mir die verschiedenen Bücher angeschaut habe, ist mir eins besonders aufgefallen, nämlich das Buch Kleiner Bär, großer Traum von Michael Rosen. Es ist mein neuer Favorit unter den Bilderbüchern.


 

Die Geschichte handelt von einem kleinem Bären, der sich Sorgen darum macht, ob seine Träume für den schon bald eintreffenden Winterschlaf ausreichen. Um sich auf den Winterschlaf vorzubereiten, macht sich der kleine Bär auf den Weg und sucht sich Träume, die ihm die Angst vor dem Winterschlaf nehmen sollen. Er trifft auf verschiedene Tiere, mit ermutigenden Träumen. Mit Hilfe dessen, findet er den Weg zurück nach Hause und zu dem Großen Bär, bevor der Winter anbrechen kann und sie schlafen zusammen ein.


 

Mir hat sehr gefallen, dass die Träume von den Tieren, auf die der kleine Bär trifft, auch wichtige Lektionen für das Leben sind. Ein gutes Beispiel ist der Traum vom „Nie-die-Hoffnung-Aufgeben“, die der Wolf dem Bären mitgibt. In diesem Traum schaute sich der Wolf den Mond an. Der Mond ging aus „wie eine Kerze, die der Wind ausgepustet hat“. Der Wolf bekam Angst, jedoch war in der nächsten Nacht der Mond wieder da, ganz hell und klar. Das heißt man sollte nicht die Hoffnung aufgeben. Morgen ist ein weiterer Tag, der anders ablaufen kann als der Tag davor.


 

Das wunderschöne Cover ist ein gelungener Einstieg in eine Geschichte voller warmer, bunter Bilder. Die Geschichte ist kurz, aber dennoch aufregend. Meiner Meinung nach ist sie super geeignet für alle, die ein aufregendes, kurzes Abenteuer mit einem Happy End mögen.

 

Kübra Basar


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