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Deutscher Buchpreis 2022

Mitte Oktober ist es wieder einmal soweit und der Deutsche Buchpreis wird vergeben. Nun sind zwanzig Bücher nominiert, und wir haben noch nicht alle gelesen. Trotzdem wollen wir in lockerer Folge auf den einen oder anderen Titel aufmerksam machen.

 

An den Anfang stellen wir Auf See von Theresia Enzensberger, die schon mit einigen Lorbeeren bedacht wurde. Tatsächlich handelt es sich um durchaus spannende, dystopische Inselerfahrung einer jungen Frau, die erkennen muss, dass Sie Teil des Problems ist. Eine schöne Parabel auf unsere Zeit.

 

Wer davon mehr möchte, dem empfehle ich außerdem: Odyssee von Lara Williams (Atlantik Verlag). Dort ist es statt der Insel ein Kreuzfahrtschiff, das in Auflösung seinem Ende entgegensteuert. Williams ist dabei noch ein wenig pessimistischer als Enzensberger, wo es immerhin ein Bewusstsein des Problems gibt.

 

Beides sind Titel, denen das Politische nicht fremd ist, die aber als psychologische Erzählung funktionieren und eine Empfehlung wert sind.

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REMINDER: Lesung mit Michael Basse: Yank zone - der neue Maulbronn-Roman

Freitag, 7. Oktober, 19:30 Uhr, Oratorium Kloster Maulbronn, Eintritt frei