Auferstehung des Esprit

Ein Göttingischer Forscher und ein arabischer Astronom, gestrandet auf einer wüsten Insel vor den Toren Mumbais: voller Esprit entwickelt Christine Wunnicke aus der wundersamen Begegnung eine Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts kompakt. Der ganz zeitgemäße Dialog führt vom Hölzchen aufs Stöckchen, von den Göttinger Gelehrtengrotesken zur den Wissenswelten eines Sultanats, von der christlichen zur arabischen Aufklärung und wieder zurück. Was damals selbstverständlich war, das Schreiben mit Anmut, mit Witz, und dennoch mit Gelehrsamkeit, erlebt hier eine Auferstehung. Der Roman ist ein heißer Kandidat für den heute zu verleihenden Deutschen Buchpreis.


Bibliographie