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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783865994905
Sprache: Deutsch
Umfang: 310 S., 280 Illustr., zahlreiche farbig
Format (T/L/B): 2.1 x 24 x 17.1 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Wer sich mit Alltagskultur und Medien beschäftigt, wird auf viele Formen von Ähnlichkeit stoßen: Die Mode sorgt dafür, dass Kleidung und Frisuren auf den Straßen sich ähneln; zu jedem Film schlägt Netflix weitere >ähnliche< vor, und einige Titel der Popmusik sind sich dermaßen ähnlich, dass man sie technisch übereinanderkopieren kann. Ähnlichkeit tritt hervor, wenn man Dinge vergleicht, und immer wird es weiteres Ähnliches geben. Ähnlichkeit ist im Spiel, wenn wir Dinge ordnen oder gruppieren; Wiederholung und Serie basieren auf Ähnlichkeit, ebenso wie Schemabildung, Gewohnheit und Konvention. Und gleichzeitig ist Ähnlichkeit eine tückische Sache: Denn kann nicht auch, was sich stark unterscheidet, in anderer Hinsicht durchaus ähnlich sein? Das vorliegende Buch ist vor allem der Schemabildung gewidmet und sucht neue Wege auch zu semiotischen Fragen. Wenn die Ähnlichkeit tatsächlich allgegenwärtig ist, und wenn sie in Medien und Kultur Funktion übernimmt, dann muss es möglich sein, das zu beschreiben.

Autorenportrait

Prof. Dr. Hartmut Winkler (*1953); Dipl. Ing. FH (Architektur, Städtebau), Mag. (Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft). 1999 bis 2017 Professor für Medienwissenschaft, Medientheorie und Medienkultur an der Universität Paderborn, Mit-Initiator und zeitweise Sprecher des Graduiertenkollegs Automatismen. Seit 2017 im Ruhestand. Arbeitsgebiete: Medien, Kulturtheorie, Techniktheorie, Alltagskultur, Semiotik. Webpage: https://homepages.uni-paderborn.de/winkler/